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Historie

Gegründet wurde der Musikverein “Eifelland” am 10. Oktober 1971 von einer geselligen “Theken-Runde” in der Gaststätte Zimmermann. Nach der erst Hauptversammlung im Februar 1972 wurde der Verein in die Vereinsliste beim Amtsgericht Euskirchen eingetragen

Die Gründer waren:

Thomas Dahmen
Willy Milz
Helmut Sieberath
Franz Veith

Die erste Probe fand am 1.11.1971 im Friseursalon Hans Wiesen unter dem damals 24-jährigen Dirigenten Thomas Dahmen, statt. Der erste richtige Probenraum wurde, nach Rücksprache mit dem damaligen Pfarrer Peter Pillen, im Pfarrjugendheim Arloff eingerichtet. Hiernach wurde in der Kantine des Hammerwerk " Erft " in Arloff, die freundlicherweise von dem Inhaber Herrn Diederichs zur Verfügung gestellt wurde, geprobt. Später wurde der Proberaum in die alte Schule nach Kirspenich verlegt, wo er sich heute noch befindet. Am 04.09.2010 wurde mit dem Bau eines Vereinsheim begonnen und hoffen in 2011 dort einziehen zu können.
Nun ist dieser Bau fertig und er wurde am 11.03.2012 eingesegnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Durch eifriges Proben und guten Unterricht konnten bereits Weihnachten 1971 die ersten Weihnachtslieder der Öffentlichkeit vorgetragen werden. Das erste " richtige" Konzert
fand im Saale der Burg Kirspenich 1975 statt.

Thomas Dahmen hat Ende 2005 nach 34 Jahren erfolgreicher Arbeit, den Taktstock niedergelegt. Franz Josef Strick, führt nun seine Arbeit fort.

Vom ersten Auftritt an, konnte durch den Fleiß der Musiker und des großen Einsatzes des Dirigenten schnell ein sehr gutes musikalisches Niveau erreicht werden. Da Thomas Dahmen zu dieser Zeit Militärmusiker war, konnten einige seiner Kameraden als Ausbilder gewonnen werden. Sogar Ausbilder von der Big Band der Bundeswehr hatten wir im Angebot. Diese waren: Horst Karst ( Trompete ), Wolfgang Mainz ( Klarinette, Saxophon ), Wolfgang Engel ( Schlagzeug & Percussion) und Horst Pfeiffer ( Bass ). In unserem Probelokal ging es derzeit zu, wie in einer Musikschule. Worauf schnell eine hohe und gute Qualität der Musiker erreicht wurde. Hinzu kamen noch 2 mal wöchendlich die Proben.
Der Altersdurchschnitt lag 1974 bei ca. 17 Jahren.

Bereits im Jahre 1976 konnte eine musikalische Partnerschaft mit der Jugendblaskapelle Bad Fischau-Brun n in Niederösterreich eingegangen werden. Leider ist dieser Kontakt, nach dem Tod von unserem inaktiven Mitglied Willy Rang, einer der Paten, abgebrochen.

Es folgten Konzerte bei der Bundesgartenschau in Bonn, in der Bethovenhalle Bonn, ein Konzert in den Satorifestsälen Köln sowie diverse Zapfenstreiche bei Großveranstalltungen in ganz NRW und in Frankfurt am Main auf dem Römerberg.
Heute noch werden wir von Feuerwehren (Bild in Zülpich) und anderen Vereinen, wie Schützenvereine, Tambourcorps, etc., mit dem Tambourcorps der Feuerwehr Euskirchen für Zapfenstreiche (Bild in Euskirchen) bei großen Jubiläen gebucht.

Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Musiker aus der Umgebung zum MVE, so das heute
der Verein nicht mehr als reiner " Dorfverein " betrachtet werden kann.
Da viele Jungendliche noch keinen Führerschein besaßen wurden sie von unserem, kürzlich verstorbenen, Mitglied Peter Tüpper zur Probe abgeholt und auch wieder
nach Hause gefahren. Ihm gilt auch ein ganz besonderer Dank.
Die Proben sind heute noch Dienstags und Sonntags.

Eines der Highlights in der Geschichte des Vereins war 1988 beim Landesmusikfest des Volksmusikerbund NRW in Euskirchen.
Der Verein erzielte im Wertungsspiel der Oberstufe den Ersten Rang mit Belobigung. Leider konnte dieser erste Rang nicht mit "Auszeichnung" gegeben werden, da verschiedene Instrumentengruppen,wie Oboe, Fagott und Hörner, nicht besetzt waren.

Die Hauptaktivitäten des Vereines bewegen sich im Rheinland und Eifeler Raum, aber auch Auftritte in anderen Bundesländern, sowie im benachbarten Ausland gehören dazu. Hier zu zählen Österreich, Frankreich und England. Diese sind für die “Eifelländer” ebenso selbstverständlich, wie Auftritte im Rundfunk und Fernsehen, zuletzt beim Länderspiel der Deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen Österreich in der BayArena Leverkusen, wo wir die Nationalhymnen vortrugen, oder bei “Hallo Heino” im SAT 1, Einer gegen Alle von und mit Hans Rosenthal im SWR Radio oder auch im WDR Radio .

Höhepunkt der Auslands-Arrangements war zum 25-jährigen Jubiläum eine musikalische Reise
nach Florida wo der “ Musikverein Eifelland “ begeistert gefeiert wurde.
Hier waren musikalische Auftritte und Konzerte in St. Petersburg, Orlando, Claerwater, Sarasota und Tampa alle Ausverkauft.

Da es sich um eine reine Amateurkapelle handelt, sind die ca. 70 Proben sowie ca. 30 Arrangements pro Jahr für die 26 aktiven Musiker, sowie den Dirigenten Josef Strick und den Vorsitzenden Hardy Honecker nicht immer leicht zu bewältigen.

Die Popularität und damit auch die Qualität des Vereins zeigt sich seit ca. 34 Jahren, jährlich in den traditionellen, immer am 3. Adventsonntag, Jahresabschlusskonzerten. Die anfänglich in Eschweiler im Saale des Hauses Rupperath und im Haus des Gastes in Bad Münstereifel stattfanden. Als 1990 das Haus Rupperath ausbrannte wurde nach einer neuen Veranstalltungsstätte gesucht. In dem damals neu erbauten Bürgerhaus in Euskirchen, jetzt Cityforum, fand man die passende Räumlichkeit. Seit 1991wird nun vor vielen begeisterten Zuhörern im fast immer ausverkauften City-Forum in Euskirchen konzertiert.

Am 11. Dezember 2011 fand dieses Konzert zum 20. Mal in Folge im Bürgerhaus bzw. City-Forum Euskirchen statt , wo wir wieder Zuhöre r aus Nah und Fern als Gäste begrüßen durften.

Gründungsurkunde

Neben den Gründern werden auch die ersten Musiker auf geführt. Diese waren: Hans Wiesen, Laurenz Schäfer, Josef Zimmermann, Karl-Heinz Eversheim, Arnold Zimmermann, Josef Milz, Ralf Milz, Heinz Odenstein, Hans Nettersheim, Detlef Tüpper, Josef Ludes, Helmut Ludes, Guido Zimmermann, Paul Lanzerath, Udo Mands, Joachim Traeger



Der Musikverein 1976. Vor der Pfarrkirche St. Bartholomäus 
Der MVE 1978. Am Kurhaus in Bad Münstereifel 
Der MVE 1981. Nach der Eröffnung der Heinz Gerlach Halle in Bad Münstereifel 
Der MVE 1985. Auf dem Michelsberg in der Nähe von Mahlberg 
Der MVE 1991 auf dem Flettenberg zwischen Kirchheim und Kirspenich  
Der MVE 2001. Vor der Wasserburg Kirspenich 
Der MVE 2008. An der Erft in Vernich 



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